Werden in pulverisierter Version beim Barfen im Futter beigemengt. Neben Vitaminen und Proteinen sind Algen auch reich an Eiweiß und haben natürliche gesundheitsfördernde Stoffe.
Bei Hunden mit Schilddrüsenerkrankungen sollten Algen jedoch nur mit Absprache des Tierarztes verabreicht werden, da sie einen erhöhten Anteil an Jod besitzen.
Ein wertvoller Lieferant für Eiweiß, Eisen, Calcium und Magnesium.
Biologisch gesehen ist Amarant kein Getreide und ist daher auch für Allergiker geeignet, sowie glutenfrei. Amarant erhält man in gepuffter Version oder als Flocken, welche einen nussigen Geschmack tragen.
Antilopenfleisch eignet sich besonders für Allergiker. Es ist ein besonders fettarmes und zartes Fleisch, weswegen es sich auch für Hunde mit einem empfindlichen Magen eignet. Der Geschmack erinnert an Damwild. Auch für Hunde mit Gewichtsproblemen ist das Fleisch der Antilope zu empfehlen: Es ist reich an Eiweiß und gesunden Nährstoffen.
Äpfel liefern jede Menge wertvoller Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Vitamin B, Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen. Durch den Pektin-Gehalt können Giftstoffe besser aus dem Körper transportiert werden. Bei Äpfeln sollte nur das Kerngehäuse entfernt werden, die Schale sollte mit verabreicht werden.
Marille - Sie besitzen eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel und das Immunsystem. Ebenso können sie appetitanregend sein und sind förderlich für Schleimhäute und Haut. In der Aprikose sind jede Menge Mineralstoffe und Betacarotin enthalten.
Die Frucht sollte am besten leicht überreif verfüttert werden, da sie dadurch süßlicher und bekömmlicher ist. Der Stein der Frucht sollte entfernt werden und die Frucht mit Schale verfüttert werden.
Ascophyllum nodosum, auch Knotentang genannt, ist eine Braunalge aus dem Nordatlantik. Beim Barfen wird sie als Jodlieferant eingesetzt, liefert aber noch eine ganze Reihe weiterer Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.
Bei der Dosierung ist jedoch Vorsicht geboten, da sich Jod überdosieren lässt. Bei Hunden mit Schilddrüsen-Problemen sollte diese Alge ausschließlich nach Absprache mit dem Tierarzt verabreicht werden.
Kann im Schweinefleisch enthalten sein und ist für Hunde tödlich.
Schweinefleisch sollte einem Hund niemals in roher Version verabreicht werden.
Bananen sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitaminen (Speziell Vitamin B6), Kalium, Magnesium, Zink und Kalzium. Für Allergiker ist die Banane eine gute Alternative und schützt Magen- & Darmschleimhaut.
BROMBEEREN wirkend entgiftend auf die Leber und sind ein gutes Mittel gegen Durchfall. Sie enthalten viel Magnesium und Eisen.
HIMBEEREN sind gut für Haut und Fell und wirken ebenfalls gut gegen Durchfall.
ERDBEEREN sind ein wahres Wunder an Vitamin C, die Menge ist deutlich höher als bei Orangen und Zitronen. Sie können die Wundheilung beschleunigen und sind ebenfalls für Haut und Fell gut.
HEIDELBEEREN wirken beruhigend auf das Nervensystem, sind entzündungshemmend und stärken das Immunsystem.
Bierhefe unterstützt Haut und Fell beim Hund. Sie eignet sich hervorragend als Kur in der Zeit des Fellwechsels oder als dauerhafte Gabe bei Hunden mit Hauptproblemen. Bierhefe hat einen hohen Anteil an Vitamin B6, welcher sich auch positiv bei gestressten Hunden auswirkt.
Ebenso regt das Hefemittel den Appetit an und aktiviert allgemein den Stoffwechsel des Hundes.
Die Birne enthält viele Nährstoffe wie Vitamin C, Vitamin B, Phosphor, Magnesium, Kalzium und Kalium. Weiters regt sie die Darmbewegungen an und schützt vor Übersäuerung des Magens. Bei Birnen sollte nur das Kerngehäuse entfernt werden, die Schale sollte mit verabreicht werden.
Besonders bei Welpen ist die getrocknete Kälberblase als Kauartikel sehr beliebt. Auch bei Senioren besticht sie durch ihre weiche Konsistenz. Blasen sind äußerst fettarm aber enthalten viele wichtige Mineralstoffe, besonders viel Calcium.
Der Blättermagen ist einer der Vormägen von Wiederkäuern. Er ist ein mittelmäßiger Eiweißlieferant und enthält die vorverdauten Futterreste des Tieres. Hunde lieben den Geruch des Magens, für empfindliche Nasen von Menschen ist es hingegen eine Herausforderung.
Eindeutig kein Unkraut, sondern eine wichtige Pflanze in der Naturheilkunde. Sie besticht mit ihrem hohen Anteil an Vitaminen, Eisen und Mineralstoffen. Zusätzlich kann sie bei Arthrose schmerz- und entzündungshemmend wirken.
Durch das enthaltene Nesselgift ist sie für Hunde mit Herz- und Nierenproblemen nicht geeignet.
Brombeeren wirkend entgiftend auf die Leber und sind ein gutes Mittel gegen Durchfall. Sie enthalten viel Magnesium und Eisen.
Brunnenkresse wirkt appetitanregend und enthält sehr viele Mineralstoffe. Neben Zink und Calcium ist sie ein guter Lieferant für Eisen und Vitamin C. Brunnenkresse ist auch für ihre Heilwirkung und als natürliches Antibiotikum bekannt.
Einer der wichtigsten Bestandteile der Ernährung. Hunde benötigen es zur Stärkung des Skelettes & Zähne.
Durch regelmäßige Fütterung von Knochen, Knorpeln oder beispielsweise täglicher Beigabe von Eierschalenpulver ist dieses Mineral ausreichend im Körper gewährleistet.
Neben der Wirkung auf das Skelett und Zähne, ist es auch ein wichtiger Bestandteil für die Reizübertragung in den Nerven, Aktivierung von Hormonen und Enzymen, sowie ein wichtiger Bestandteil für Stoffwechsel-Vorgänge im Körper.
Im Fleisch ist verhältnismäßig wenig Kalzium enthalten und daher muss dem Hund Kalzium ergänzend zugeführt werden. Dies ist in Form von Knochen, Hälsen (in frischer oder getrockneter Form) oder als Zusatz (Eierschalenmehl) leicht umzusetzen. Besonders Welpen haben einen erhöhten Kalziumbedarf, im Gegensatz zu ausgewachsenen Hunden.
Eine Überfütterung kann zum so genannten Knochenkot führen. Kalzium, welches im Körper nicht aufgenommen werden kann, wird über den Kot wieder ausgeschieden.
Das glutenfreie Pseudogetreide gehört zur Gattung der Salbeipflanzen. Chia beinhaltet fünfmal so viel Calcium wie Milch und hat einen deutlich höheren Gehalt an Eisen, als Spinat. Antioxidantien schützen die Zellen und durch die verdauungsfördernden Ballaststoffe wirkt zusätzlich Chia sättigend.
Chlor alleine ist giftig für Hunde, in gebundener Version als Spurenelement ist es jedoch lebensnotwendig und für den Flüssigkeitshaushalt zuständig, sowie reguliert es die Weiterleitung und Entstehung von Nervenimpulsen. Ebenso wichtig ist es für den Muskelaufbau und die Gewebeentspannung..
Bei Fertigfutter wird Natriumchlorid künstlich beigemengt, doch in den meisten Fällen der Fertigfutterindustrie, in viel zu hoher Konzentration. Dies wiederum kann zu Nierenschäden führen.
Chlorella ist eine Süßwasser Alge, die durch ihre sekundären Pflanzenstoffen besticht. Eingesetzt wird diese zur Entgiftung - sollte allerdings nicht überdosiert werden, da sie dann Übelkeit verursachen kann.
Chrom ist ein Schwermetall, welches durch die Nahrung aufgenommen wird. Es ist wichtig für den Stoffwechsel und die Insulinbildung im Körper. Zudem fördert es die Produktion der körpereigenen Eiweiße. Chrom ist besonders in Innereien wie Leber und Nieren aufzufinden. Reines Muskelfleisch ist ein guter Lieferant dieses Stoffes. Bei ausgewogener Ernährung im BARF-Speiseplan ist ein Mangel an Chrom eher unwahrscheinlich.
Cranberrys gehören zu den vitaminreichen Früchten und enthalten eine Menge wertvoller Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Eisen, Kalzium und Magnesium. Ihr wird eine antibakterielle Wirkung zugeschrieben, zudem hilft sie bei Appetitlosigkeit und Durchfall.
Dinkel enthält wertvolle Nährstoffe, welche für die Muskulatur des Hundes benötigt werden. Es ist reich an Magnesium und B-Vitaminen.
Dorschlebertran ist reich an ungesättigten Fettsäuren und enthält jede Menge Vitamin A & D. Durch den hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren ist er in vielen Bereichen einsetzbar. Dorschlebertran kann bei Herz-Kreislauf Problemen zur Unterstützung eingesetzt werden. Generell erhält der Hund mehr Energie durch Dorschlebertran, weswegen er der beliebteste Ersatz bei Vitamin A & D Mangel ist. Ebenso stärkt er die Abwehrkräfte und den Knochenaufbau. Dank seiner entzündungshemmenden Wirkung können einige Beschwerden positiv unterstützt werden.
Besonders bei Hunden mit Haut- und Fellproblemen kann Dorschlebertran eine deutliche Besserung erzielen.
Eierschalenpulver eignet sich bestens zur Calciumversorgung. Man sollte jedoch wissen, dass sich in der Magensäure des Hundes ein zu hoher Anteil an Eierschalenpulver zu Kohlensäure verwandelt. Dies kann bei dauerhafter Überdosierung zu Reizungen im Magen und der Speiseröhre führen.
Eisen wird zur Entstehung von roten Blutkörperchen benötigt, ebenso unterstützt es den Transport von Sauerstoff und bereichert das Immunsystem.
Da dieser Stoff im Körper ständig benötigt wird, sollte man beim Barfen immer darauf achten, dass Eisen in der Ernährung ausreichend vorhanden ist. Dies kann in Form von Innereien, Hülsenfrüchten oder Gemüse geschehen.
Bei gleichzeitiger Aufnahme von Vitamin C, können Hunde Eisen deutlich besser aufnehmen.
Erdbeeren sind ein wahres Wunder an Vitamin C, die Menge ist deutlich höher als bei Orangen und Zitronen. Sie können die Wundheilung beschleunigen und sind ebenfalls für Haut und Fell gut.
Streng genommen ist Euter weder eine reine Innerei, noch Muskelfleisch. Jedoch besticht es durch seinen hohen Fettgehalt. Die Reste von Milch sind nebenbei noch ein guter Calciumlieferant. Für den täglichen Genuss ist es nicht geeignet, aber immer wieder mal ist es eine Delikatesse am Speiseplan.
Unter Exotenfleisch versteht man Fleisch von Tieren, welche bei uns nicht heimisch sind. Diese Fleischsorten sind besonders für Allergiker geeignet. Zum Exotenfleisch zählt z.B.: Känguru, Kamel, Antilope und Strauß.
Fenchel enthält einen hohen Mineralstoffgehalt. Das Verhältnis von Calcium, Magnesium, Phosphor & Nitrum ist optimal abgestimmt. Eine besonders gute Aufnahme von Calcium und Magnesium ist durch den im Fenchel enthaltenen Inulin Gehalt gegeben.
Besonders bei Gebrauchshunden ist Fett ein wichtiger Bestandteil der Ernährung – hierbei sind Hunde im täglichen, aktiven Einsatz gemeint (Jagdhunde, Schlittenhunde, etc., die täglich weite Strecken hinter sich bringen).
Durch den erhöhten Fettgehalt, steht die Energie dem Tier sofort zur Verfügung.
Bei einem „klassischen“ Familienhund ist die benötigte Menge an Fett bereits durch die Gabe eines abwechslungsreichen Speiseplans mit Fleisch ausreichend. Hier ist der Energiebedarf auch deutlich reduzierter.
Fisch bietet eine hervorragende Abwechslung im Speiseplan. Er ist reich an Omega Fettsäuren, Kalium, Phosphor, Eisen uvm. Ebenso sind wichtige Vitamine A, B, D enthalten.
Nebenbei stärkt Fisch das Immunsystem und ist auch für Allergiker meist gut bekömmlich.
Allerdings empfindet nicht jeder Hund Fisch als schmackhaft, einige verweigern rohen Fisch.
Im Gegensatz zum rohen Fisch, sind beinahe alle Hunde entzückt beim Verspeisen von fischigen Kauartikeln - dies ist ebenso eine optimale Ergänzung im Speiseplan. Bei natürlich getrockneten Kauartikeln sind die positiven Eigenschaften auch in getrockneter Version enthalten.
Fluor ist in der Regel bei einer ausgewogenen Ernährung ausreichend vorhanden.
Dieses Spurenelement benötigen Hunde für den Aufbau von Knochen und Zähnen. Daher empfiehlt es sich speziell bei Welpen & Junghunden einen erhöhten Gehalt anzubieten.
Als gute Fluor-Quellen gelten: Huhn, Fisch, Kartoffeln & Hirse.
Hunde, die richtig gebarft werden, weisen eine gute Fluor-Versorgung auf.
Geflügelfleisch ist reich an essentiellen Fettsäuren und enthält relativ hohe Anteile an Vitamin C & B, sowie Magnesium, Kalzium, Natrium, Phosphor, Eisen und Kalium.
Geflügelfleisch ist leicht verdaulich und auch für BARF-Einsteiger hervorragend geeignet.
Zum Geflügelfleisch zählen Huhn, Pute, Truthahn, Ente, Gans und Strauß.
Neben dem Fleisch benötigen Hunde auch Gemüse beim Barfen. Gemüse ist ein wichtiger Bestandteil am täglichen Speiseplan, um Ihr Tier optimal mit diversen Mineralien, Vitaminen, Enzymen und Ballaststoffen zu versorgen.
Manche Gemüsesorten können auch roh verabreicht werden, andere hingegen sollten gegart sein, wichtig jedoch ist es, immer den Zellstoff des Gemüses zu schwächen (pürieren, garen) so erleichtern Sie Ihrem Hund die Nährstoffaufnahme.
Es empfiehlt sich 20% der täglichen Futterration in Gemüse zu verabreichen.
Das Fleisch der neuseeländischen Grünlippmuschel enthält einen hohen Anteil an Glykosaminoglykanen, welche für einen positiven Effekt im Gelenkskörper bekannt ist. Sowohl bei chronischen, als auch bei akuten Gelenksentzündungen kann dem Hund mit Zugabe der Grünlippmuschel geholfen werden. Glykosaminoglykanen unterstützen den Aufbau der Gelenksschmiere.
Es empfiehlt sich, Grünlippmuschelpulver schon Welpen zu verabreichen, um einen gestärkten Gelenksaufbau zu unterstützen.
In der Natur wird das Beutetier sprichwörtlich mit „Haut & Haar“ verzehrt.
Dies hat einen triftigen Grund in der Ernährung: Bei der Verdauung reinigen die Haare auf schonende Art den Magen-Darm-Trakt und es wird ihnen auch die Wirkung einer Wurmkur nachgesagt.
Horn, Hufe oder Geweihe sind ein wichtiger Lieferant von Mineralien und dienen der Zahnreinigung.
Das Hanfnussöl wird aus Samen der speziellen Hanfpflanze gewonnen, welche einen THC Gehalt unter 0,3% aufweist und somit keine berauschende Wirkung hat.
Der ausgewogene Anteil an Fettsäuren wirkt sich beim Hund sehr positiv auf das Immunsystem, sowie auf Fell & Haut aus. Bei Hunden mit Allergien kann das Hanföl eine deutliche Minderung der Allergien erzielen.
Bierhefe unterstützt Haut und Fell beim Hund. Sie eignet sich hervorragend als Kur in der Zeit des Fellwechsels oder als dauerhafte Gabe bei Hunden mit Hauptproblemen. Bierhefe hat einen hohen Anteil an Vitamin B6, welcher sich auch positiv bei gestressten Hunden auswirkt.
Ebenso regt das Hefemittel den Appetit an und aktiviert allgemein den Stoffwechsel des Hundes.
Heidelbeeren wirken beruhigend auf das Nervensystem, sind entzündungshemmend und stärken das Immunsystem.
Das Herz ist bekanntlich ein Muskel und zählt beim Barfen vorrangig als Innerei. Es ist reich an Purin und ist mit seinem Anteil an Phosphor ein Mittelreiter zwischen Muskelfleisch und Innerei. Ebenso ist es ein guter Lieferant an Kalium, Eisen, Selen, Vitaminen und Taurin.
Für Hunde mit Gewichtsproblemen, ist Herz eine gute Alternative, da es einen sehr geringen Fettanteil besitzt - sowohl in frischer, als auch in getrockneter Version. Hierbei ist es egal, von welchem Tier das Herz kommt: Es kann vom Rind, Geflügel, Wild etc. verabreicht werden.
Himbeeren sind gut für Haut und Fell und wirken ebenfalls gut gegen Durchfall.
Besonders bei trächtigen Hündinnen ist das Himbeerblatt ein wichtiger Futterzusatz. Himbeerblätter enthalten die ausreichende Menge an Mineralstoffen, welche eine trächtige Hündin zusätzlich benötigt, um ihre heranwachsenden Welpen optimal zu versorgen.
Ebenso unterstützt es den Geburtsvorgang durch den Wirkstoff Fragrin, lässt die Gebärmutter schneller abschwellen und unterstützt die Milchbildung.
Eine weitere positive Wirkung zeigen die Himbeerblätter bei der Wundheilung, da sie entzündungshemmend wirken.
Die Hirse liefert jede Menge an Eisen, Magnesium, Calcium und Silicium. Silicium unterstützt den Hund bei einem optimalen Fellwachstum.
Hirse ist in den meisten Fällen auch für empfindliche Hunde gut verträglich.
Innereien sind ein wichtiger Bestandteil beim Barfen und sollten hierbei nicht vernachlässigt werden.
Sie liefern wichtige Mineralien und Stoffe, die Hunde in ihrem Körper benötigen. Manche Innereien sind sehr eigen im Geschmack, weshalb manch Hundegaumen sie verschmähen. Daher empfiehlt es sich, alle durch zu probieren und/ oder Fleisch-Innereien-Mischungen zu füttern.
Jod ist ein wichtiger Bestandteil für die Schilddrüsenfunktion und Bildung der Hormone in der Schilddrüse. Sie werden besonders im Wachstum und für den Energiestoffwechsel benötigt. Hunde können Jod nicht selbst im Körper produzieren, weshalb eine regelmäßige Zufuhr notwendig ist. Jodmangel lässt sich nicht so einfach erkennen, erst in späteren Folgen wird er durch Müdigkeit, oder Gewichtszunahme sichtbar, ebenso können trockene Haut und stumpfes Fell ein Symptom von Jodmangel sein.
Jod ist zwar in Fleisch und Fisch enthalten, jedoch in zu geringen Mengen. Um dies auszugleichen, sollte der Hund regelmäßig Ascophyllum Nodosum zugefüttert werden.
Kalium ist ein lebensnotweniger Nährstoff für den Hund. Er ist wichtig für das Herz, sowie für die Bildung gesunder Zellen.
Beim Barfen ist die Gefahr eines Kaliummangels sehr gering, im Gegensatz zu anderen Fütterungsmöglichkeiten. Besonders Hunde, welche mit Trockenfutter ernährt werden, tendieren stark zu einem Mangel.
Kaliummangel zeigt sich in den meisten Fällen durch regelmäßiges Erbrechen, Nierenbeschwerden und die Neigung zu Durchfall.
Einer der wichtigsten Bestandteile der Ernährung. Hunde benötigen es zur Stärkung des Skelettes & Zähne.
Durch regelmäßige Fütterung von Knochen, Knorpeln oder beispielsweise täglicher Beigabe von Eierschalenpulver ist dieses Mineral ausreichend im Körper gewährleistet.
Neben der Wirkung auf das Skelett und Zähne, ist es auch ein wichtiger Bestandteil für die Reizübertragung in den Nerven, Aktivierung von Hormonen und Enzymen, sowie ein wichtiger Bestandteil für Stoffwechsel-Vorgänge im Körper.
Im Fleisch ist verhältnismäßig wenig Kalzium enthalten und daher muss dem Hund Kalzium ergänzend zugeführt werden. Dies ist in Form von Knochen, Hälsen (in frischer oder getrockneter Form) oder als Zusatz (Eierschalenmehl) leicht umzusetzen. Besonders Welpen haben einen erhöhten Kalziumbedarf, im Gegensatz zu ausgewachsenen Hunden.
Eine Überfütterung kann zum so genannten Knochenkot führen. Kalzium, welches im Körper nicht aufgenommen werden kann, wird über den Kot wieder ausgeschieden.
Kamelfleisch schmeckt ähnlich wie Rindfleisch. Es eignet sich bestens zur Fütterung -für Welpen bis zum Senior. Durch seinen hohen Proteingehalt und geringen Fettanteil, eignet es sich auch sehr gut für Hunde mit Allergien, sensiblem Magen, sowie für eine Ausschlussdiät. Es ist ebenso reich an Eiweiß und B-Vitaminen.
Kaninchenfleisch ist bestens geeignet für Diäten. Es ist arm an Cholesterin, fettarm und versorgt den Hund dennoch mit essentiellen Fettsäuren. Daher ist es auch äußerst geeignet für Hunde, die zu Übergewicht neigen. Auch für eine Ausschlussdiät und Allergiker ist es gut geeignet.
Unter Karnivoren versteht man Fleischfresser / Beutetierfresser.
Das Beutetier wird bei Karnivoren beinahe komplett verspeist. Meist bleiben bei größeren Beutetieren nur die schweren Knochen oder überschüssige Felle übrig.
Hunde sind Karnivore, beim Barfen orientiert man sich an dieser Tatsache und stellt dementsprechend den Speiselan auf. Somit ist BARF im Gegensatz zu industrielle gefertigten Futterarten die natürlichste und artgerechteste Art der Ernährung.
Die Karotte ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Ihr hoher Pektingehalt wirkt sich schützend auf den Darm aus, das Betacarotin wirkt sich positiv auf Augen, Haut & Haar aus. Nebenbei sind Karotten auch sehr bekömmlich und können das Immunsystem positiv unterstützen.
Die Kartoffel liefert nicht nur jede Menge Kohlehydrate, sondern auch Ballaststoffe, Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen sowie Vitamin ABC. Sie schenken Energie und sind besonders bekömmlich und hervorragend für Hunde mit sensibler Verdauung oder Allergien geeignet.
Sie sollten unbedingt gekocht gegeben werden. Achtung: Nur die Knolle der Karotte, niemals das Grüne verfüttern.
Kängurufleisch besitzt einen hohen Anteil an Proteinen, dafür einen sehr niedrigen Fettgehalt. Besonders für Allergiker ist es sehr bekömmlich und hervorragend für eine Ausschlussdiät geeignet.
Dem Kokosöl wird eine abwehrende Eigenschaft von Parasiten nachgesagt, besonders von Würmern. Hierbei wird es über 2-3 Wochen als Kur durch tägliche Futterbeigabe angewendet.
Ebenso kann es als Fellpflegeprudukt und zur Zeckenabwehr eingesetzt werden.
Kokosöl bietet nebenbei einen guten Anteil an Vitaminen, Magnesium, Kalium, Kalzium und Zink.
Kokosöl ist zwar ein guter Zusatz im Speiseplan, ersetzt allerdings kein anderes hochwertiges Öl, wie z.B. Lachsöl, Leinöl, Hanfnussöl uvm.
Bei Temperaturen ab 25 Grad Celsius wird Kokosöl flüssig und durchsichtig, darunter ist es fest und weißlich.
Unter Knochen verstehen sich beim Barfen, fleischige Knochenstücke. Sie liefern wichtige Mineralien und Spurenelemente und sind ein ganz wichtiger Bestandteil der Rohfütterung. Knochen sollten NIEMALS gekocht verabreicht werden, sondern immer roh verfüttert werden. Ein zu hoher Knochenanteil sollte auch nicht verabreicht werden, da der Hund sonst schnell an Verstopfung leiden kann. Sie könnten roh oder in getrockneter Version verabreicht werden.
Das Knochenmark ist für Hunde eine besonders schmackhafte Leckerei. Die meisten arbeiten das Mark heraus, bevor sie gedenken den Knochen zu verspeisen. Es ist besonders reich an Kalzium.
Knorpel enthalten weniger Calcium als Knochen, dafür mehr Kollagen. Sie sind für ängstlichere Hundebesitzer die perfekte Alternative zum Knochen. Das Protein der Knorpel ist wichtig für einen gesunden Bewegungsapparat des Hundes. Sie können in roher oder getrockneter Version verabreicht werden.
Neben zahlreicher Vitamine, Spurenelementen und Mineralien enthalten Kräuter teilweise auch ätherische Öle. In der Natur greifen Karnivoren gezielt bei Bedarf zum Verzehr von diversen Kräutern, um ihre Bedürfnisse oder Beschwerden zu lindern. Hier unterscheidet man zwischen Gurkenkräutern, Wildkräutern und Heilkräutern.
Möchte man seinen Hund gezielt bei Beschwerden mit Kräutern helfen, so sollte man sich Hilfe und Rat von jemanden aus dem Bereich der Pflanzenheilkunde holen.
Zur allgemeinen Unterstützung bieten diverse Hersteller Kräutermischungen an, die auf das Allgemeinwohl des Hundes abgestimmt sind und unbedenklich einem gesunden Hund beigemischt werden kann.
Kupfer ist ein wichtiger Mineralstoff. Das Spurenelement unterstützt den Körper bei der Aufnahme von Eisen und bei der Blutbildung.
Obwohl Kupfer im Körper in nur kleinen Mengen vorkommt, ist es wichtig für das Wachstum, Haut, Fell und die allgemeine Gesundheit. Ebenso trägt es zur Festigung von Sehnen und Blutgefäßen bei.
Bei einem Überschuss von Eisen, Zink & Kalzium kann die Aufnahme von Kupfer gehemmt werden und es können Mangelerscheinungen auftreten.
Der Speisekürbis enthält viel Vitamin A, Kalzium, Kalium, Magnesium und Eisen. Besonders sein Anteil an Betacarotin ist ein guter Zellschutzstoff, aufgrund seiner antioxidanten Wirkung.
Neben dem Fruchtfleisch kann man auch die Kerne in geringen Mengen in den Mahlzeiten verabreichen. Sie enthalten neben Magnesium auch Zink, Eisen und Kupfer. Sie können auch unterstützend bei Blasenleiden eingesetzt werden.
Die Verfütterung des Magens von Wiederkäuern hat einen besonderen Stellenwert in der Rohfütterung. Er ist nicht nur bei den Hunden sehr beliebt, sondern enthält viele Vitamine & Mineralstoffe sowie probiotische Kulturen. Sein Verhältnis von Kalzium und Phosphor ist hervorragend. Auch der Anteil von vorverdauten Gräsern und Kräutern ist für Hunde gut bekömmlich. Kutteln sollten einmal wöchentlich am Speiseplan zu finden sein. In getrockneter Version sind sie für Hunde gleich doppelt so schmackhaft.
Das hochwertige Lachsöl ist wichtig für ein intaktes Herz-Kreislauf-System. Es ist ein natürlicher, tierischer Lieferant von Omega 3 Fettsäuren, welche der Hund in seinem Körper benötigt. Das Lachsöl gilt als das ultimative Futteröl bei der Rohfütterung. Aber Vorsicht: Lachsöl ist nicht gleich Lachsöl. Man sollte immer zum hochwertigeren, reinen Lachsöl greifen und die Finger von billigen, gestreckten Produkten lassen.
Lammfleisch ist eine der am besten und leichtest verdaulichen Fleischsorten für den Hund. Es empfiehlt sich deutlich besser bei Magen-Darm-Erkrankungen als die, aus Großmutters Zeiten bekannte, Fütterung von Huhn & Reis. Hier ist es nachweislich sinnvoller Lamm & Kartoffel zu verfüttern.
Lammfleisch enthält wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.
Die Leber ist reich an Vitamin A und B. Ebenso sind wichtige Elemente, wie Eisen & Zink, darin enthalten. Entgegen aller Behauptungen, dass Leber als Ausscheidungsorgan nicht verfüttert werden sollte, ist es tatsächlich gut, sie regelmäßig am Speiseplan des gebarften Hundes zu haben. Sie ist schlichtweg ein guter Nährstoffliferant. Achtung: Der Verzehr größerer Mengen Leber kann jedoch abführend wirken.
Leinöl wird aus den Samen von Flachs gewonnen. Sein Anteil an Omega 3 & 6 liegt in einem sehr guten Verhältnis für Hunde. Das darin befindliche Vitamin E trägt zu einem allgemeinen Wohlbefinden bei. Leinöl gilt auch als Geheimtipp für Hunde mit Juckreiz und vermehrter Schuppenbildung.
Liebstöckel ist auch unter dem Namen Maggikraut bekannt. In der Pflanzenheilkunde haben alle Teile des Krautes eine Verwendung. Bei Verdauungskrämpfen wirkt es sich positiv in den Nieren aus und fördert die Entwässerung.
Löwenzahn, der am besten im Frühjahr auf Feldern gepflückt wurde, enthält viel Vitamin C, Kalium & Eisen. Der enthaltene Bitterstoff soll kreislaufanregend und blutreinigend wirken. Für Hunde mit Bauchspeicheldrüsen-Problemen ist Löwenzahn eine natürliche Unterstützung.
Lunge ist besonders für Hunde, die abnehmen sollten, gut geeignet. Ihr Fettgehalt ist extrem niedrig. Für Hunde ist Lunge in getrockneter Version ein besonderer Leckerbissen.
Luzerne, auch als Alfalfa bekannt, hat im laufe der Jahre fälschlicher Weise einen schlechten Ruf erhalten. Manche behaupten immer noch eisern, diese Blütenpflanze sei giftig für Hunde. Dies entspricht jedoch nicht der Wahrheit. NUR die Samen und Sprossen sollten nicht verfüttert werden, das Kraut selbst ist ein guter Lieferant von Kalzium und soll sogar eine krebshemmende Wirkung besitzen.
Die Verfütterung des Magens von Wiederkäuern hat einen besonderen Stellenwert in der Rohfütterung. Er ist nicht nur bei den Hunden sehr beliebt, sondern enthält viele Vitamine & Mineralstoffe sowie probiotische Kulturen. Sein Verhältnis von Kalzium und Phosphor ist hervorragend. Auch der Anteil von vorverdauten Gräsern und Kräutern ist für Hunde gut bekömmlich. Kutteln sollten einmal wöchentlich am Speiseplan zu finden sein. In getrockneter Version sind sie für Hunde gleich doppelt so schmackhaft.
Dieser Mineralstoff wird im Körper für viele Vorgänge benötigt.
Der Stoffwechsel benötigt es zur Verarbeitung von Fetten, Kohlehydraten und Eiweiß. Ebenso benötigt der Körper Magnesium für den Aufbau von Muskeln. Magnesium unterstützt das Herz-Kreislaufsystem. Weiters wird es auch für das Nervensystem benötigt. Ein erhöhter Magnesiumbedarf besteht bei Welpen, damit ein gestärktes Wachstum erfolgen kann.
Mangan ist ein Spurenelement, welches wichtig für die Skelettbildung von Welpen und Jungtieren ist. Schon im Bauch der Mutter ist es ein entscheidender Faktor für die Skelettentwicklung der Welpen.
Ebenso ist es unterstützend wichtig für die Kollagenbildung.
Da es nur in geringen Mengen im Körper benötigt wird, kann bei einem abwechslungsreichen BARF-Speiseplan kein Mangel entstehen.
Mangos haben einen hohen Anteil an Vitamin A, C, B1 & B2. Ebenso ist sie ein guter Lieferant von Betacarotin, Eisen, Kalium, Folsäure und Magnesium. Sie stärkt das Immunsystem, stärkt das Bindegewebe und Herz, regt die Blutbildung an und wirkt beruhigend auf den Darm. Es sollten nur reife Früchte ohne Kern verfüttert werden.
Neben Vitamin C & K besitzt Mangold auch einen hohen Anteil an Betacarotin und Mineralien. Es stärkt das Immunsystem und wirkt sich positiv bei Verdauungsstörungen aus. Ebenso kann Mangold bei manchen Hautkrankheiten unterstützend eingesetzt werden.
Das Öl wird aus den Samen der Mariendistel gewonnen. Es kommt häufig in der heutigen Homöopathie zum Einsatz. Das hochwertige Öl ist reich an essentiellen und ungesättigten Fettsäuren, sowie auch an Vitamin E.
Es wird meist zur Unterstützung der Leber und als Entzüdnungshemmer eingesetzt.
Sie besitzen eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel und das Immunsystem. Ebenso können sie appetitanregend sein und sind förderlich für Schleimhäute und Haut. In der Aprikose sind jede Menge Mineralstoffe und Betacarotin enthalten.
Die Frucht sollte am besten leicht überreif verfüttert werden, da sie dadurch süßlicher und bekömmlicher ist. Der Stein der Frucht sollte entfernt werden und die Frucht mit Schale verfüttert werden.
Die Milz ist ein großartiger Lieferant von Spurenelementen und Vitamin B. Ihr hoher Anteil an Eisen ist besonders gefragt, wenn Hunde an einem Mangel leiden.
Jedoch sollte die Milz nicht allzu oft am Speiseplan landen, da sie einen enorm hohen Anteil an Proteinen besitzt.
Zu den lebenswichtigen Mineralien gehören Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium sowie Spurenelemente von Eisen, Selen, Zink, Kupfer und Fluor. Mineralstoffe sind für den Aufbau und die Festigkeit von Knochen und Zähnen sowie für die Beschaffenheit des Knorpelgewebes und des Haarkleides von Bedeutung.
Sie werden durch einen abwechslungsreichen Speiseplan gut aufgenommen und sollten in Form eines Mineralienzusatzes täglich verabreicht werden.
Die organischen Substanzen des Moores sollen als Schutz im Magen & Darm Bereich hilfreich sein. Die Tinktur gilt ebenso als Appetitanreger und soll besonders nach einer längeren Antibiotikaeinnahme der Regeneration des Darmes helfen.
MSM steht für Methylsulfonylmethan, welche eine Schwefelverbindung ist. Es kann bei mehreren Beschwerden zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel bei Gelenkserkrankungen, Entzündungen, Magen & Darm Beschwerden oder Wurmbefall. MSM sollte nicht als genereller BARF-Zusatz angewandt werden, sondern wird bei Beschwerden gezielt zur Unterstützung als Kur verabreicht.
Das Öl der Nachtkerze wird aus ihren Samen gewonnen. Es enthält mehrfach ungesättigte Linolsäure, welche besonders bekömmlich für Hunde mit Allergien, Arthritis oder bei Verdauungsstörungen ist. Die hohe Anzahl an Aminosäuren und Mineralien, sowie auch Vitamin E sind optimal für empfindliche Hunde. Bereits eine geringe Menge täglich fördert das Wohlbefinden des Hundes.
Bei einer ausgewogenen BARF-Ernährung benötigt man kaum Zusätze, allerdings ist bei speziellem Bedarf sehr hilfreich, damit zu arbeiten.
Einige Hunde verschmähen zudem so manche Innereien oder Gemüsesorten, welche die wichtigen Stoffe liefern. Dies kann mit natürlichen Zusätzen wieder ausgewogen werden.
Manche dieser Ergänzungen sind für die allgemeine Fütterung gedacht und manche sind speziell auf Mängel oder Krankheiten abgestimmt.
Natrium ist erforderlich für den ausgewogenen Elektrolyt-Haushalt des Hundes. Ebenso unterstützt es die Muskeln. Es ist reichlich im zarten Muskelfleisch enthalten. Bei einem Mangel ist es sinnvoll, dem Futter Blut beizumischen. Blut enthält eine sehr hohe Konzentration an Natrium, daher ist sogar sinnvoll, die beim Auftauen des Fleisches entstandene Flüssigkeit nicht in den Abfluss zu leeren, sondern mit zu verfüttern.
Die Fütterung von Nieren ist nicht unbedingt erforderlich beim Barfen, sie liefert allerdings wertvolle Vitalstoffe wie Kalium, Selen, Folsäure und mehrere B Vitamine. Sie sollte eher selten am Speiseplan landen, da sie einen extrem hohen Proteingehalt besitzt.
Neben Gemüse ist auch Obst ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Durch die große Vielfalt bietet sich ein großes Spektrum an Vitaminen und Mineralstoffen. Obst sollte immer reif und püriert verabreicht werden. Bei Steinobst muss der Kern entfernt werden. Unreife Früchte oder Kerne können Blausäure enthalten und zu einer Störung im Verdauungssystem führen.
Die Verfütterung des Magens von Wiederkäuern hat einen besonderen Stellenwert in der Rohfütterung. Er ist nicht nur bei den Hunden sehr beliebt, sondern enthält viele Vitamine & Mineralstoffe sowie probiotische Kulturen. Sein Verhältnis von Kalzium und Phosphor ist hervorragend. Auch der Anteil von vorverdauten Gräsern und Kräutern ist für Hunde gut bekömmlich. Kutteln sollten einmal wöchentlich am Speiseplan zu finden sein. In getrockneter Version sind sie für Hunde gleich doppelt so schmackhaft.
Die Papaya enthält eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie unterstützen die Magenschleimhaut, z.B. bei Durchfall. Generell stärken sie das Immunsystem und fördern die Verdauung.
Das natürliche Papain in der Frucht kann ebenfalls als natürliche Wurmkur eingesetzt werden.
Die Pastinake enthält einen hohen Anteil an Kohlehydrate, Vitamin B und Mineralstoffen. Sie bringt die Verdauung in Schwung und fördert die Immunabwehr. Durch ihren hohen Kaliumanteil, wirken sie harntreibend.
Für Allergiker eignet sich das Gemüse meist hervorragend als Lieferant von Kohlehydraten.
Das klassische Kraut sollte wie bei uns Menschen immer in gehakter Version verabreicht werden, damit die Nährstoffe besser aufgenommen werden können.
Petersilie besitzt einen hohen Vitamin C Gehalt und harntreibende Stoffe.
Für Hunde mit starkem Maulgeruch ist frisch gehakte Petersilie im Futter ideal, da sie den Geruch neutralisiert. Trächtige Hündinnen sollten dieses Kraut jedoch meiden, da es verfrühte Wehen auslösen kann oder gar zu einer Fehlgeburt führen kann.
Pferdefleisch ist sehr fettarm und extrem gut verträglich. Ebenso ist es reich an Eisen, Natrium, Magnesium Kalium und Kalzium. Es eignet sich hervorragend für eine Ausschlussdiät oder generell für Hunde mit einer Unverträglichkeit.
In der Regel ist Phosphor bei einer ausgewogenen Ernährung ausreichend im Körper vorhanden. Ein Mangel ist daher kaum möglich. Welpen im Wachstum haben jedoch einen erhöhten Bedarf. Eine gezielte Zufütterung ist nicht unbedingt nötig, da es durch gezielte Ernährung oder auch ganz einfach durch Kauartikel verabreicht werden kann.
Phosphor dient dem Körper als Baustoff und auch Botenstoff für das Skelett, Zähne und Fell.
Ein Überschuss wird auf natürliche Weise über die Nieren wieder ausgeschieden.
Die Samen wurden schon bei den Inkas als gesundes Lebensmittel geschätzt. Quinoa ist ein glutenfreies Pseudogetreide, in dem viele Proteine, Vitamine und Mineralstoffe enthalten sind. Es ist kalorienarm und sehr gut bekömmlich, auch bei Allergikern oder Hunden mit empfindlicher Verdauung findet es eine hohe Akzeptanz.
Reis ist eine der beliebtesten Versionen an Kohlehydraten bei der Rohfütterung. Jedoch sollte er nur in geringeren Mengen verabreicht werden, da er streng genommen ein Getreide ist, welches Hunde nicht gänzlich aufspalten können. Für Allergiker oder Hunde mit sensibler Verdauung ist Reis gänzlich ungeeignet. Reis sollte immer in gekochter Version verabreicht werden.
Das Öl wird aus den Keimen der Saat gewonnen. Es kann mit seinem enthaltenen Gamma Oryzanol und Vitamin E den Muskelaufbau unterstützen und zur Leistungssteigerung beitragen.
Rentierfleisch ist sehr mager und bekömmlich. Es enthält viele wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Vitamine A, B & E. Das zarte Fleisch hat einen hohen Proteinanteil.
Da es sehr leicht bekömmlich ist, ist es hervorragend für eine Ausschlussdiät und Hunde mit Allergien geeignet.
Rindfleisch ist wohl das meist verbreitete Fleisch in der Rohfütterung. Es liefert hochwertiges Eiweiß und Mineralien. Vom Rind findet sich meist so ca. jedes Körperteil im BARF-Sortiment. Rindfleisch ist jedoch nicht für alle Hunde geeignet. Hunde mit einer sensiblen Verdauung oder Allergien, sowie sehr aufgedrehte & gestresste Hunde sollten es meiden.
Rosmarin soll bei Hunden äußerlich als Abwehr gegen Flöhe helfen. Da Rosmarin sehr intensiv ist, wird das Kraut bei der Fütterung kaum eingesetzt. Bereits kleine Mengen können antibakteriell wirken.
Achtung: Bei Hunden die an Epilepsie leiden, darf Rosmarin überhaupt nicht verabreicht werden.
Neben Folsäure und Vitamin B liefert die rote Rübe auch eine Vielzahl an Mineralien. Sie wirkt appetitanregend, unterstützt die Blutbildung, stärkt das Immunsystem und fördert die Verdauung. Es empfiehlt sich aufgrund des hohen Anteils an Oxalsäure, rote Rüben immer in Kombination mit einem kalziumhaltigen Produkt zu verfüttern. Sie sollten immer in gekochter und pürierter Version verfüttert werden.
Schwarzkümmel Öl ist reich an ätherischen Ölen und eine wertvolle Nahrungsergänzung für den Hund. Neben seiner hohen Anzahl an Omega 6 Fettsäure enthält es viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Besonders bei Allergikern ist es sehr beliebt und gut verträglich. Es kann zudem dabei helfen einen Allergieausbruch zu reduzieren.
Ebenso ist es ein beliebtes Mittel zur Abwehr von Zecken. Hierfür wird es täglich mit dem Futter verabreicht. Der körpereigene Geruch des Hundes wird dadurch geändert, welchen Zecken nicht als ansprechend empfinden und es daher meiden, den Hund zu beißen.
Schwefel gehört zu den Mineralstoffen und ist ein wichtiger Bestandteil verschiedener Aminosäuren im Körper, welche für den Aufbau und die Reparatur diverser Körperzellen verantwortlich sind. Schwefel und seine Bestandteile werden durch eiweißhaltige Nahrung aufgenommen. Man findet Schwefel vorwiegend in tierischem Eiweiß, in Pflanzen ist er kaum bis gar nicht vorhanden.
Selen ist ein Spurenelement, welches der Hund durch seine Ernährung aufnimmt. Es bindet giftige Schwermetalle und stärkt nebenbei den Herzmuskel und das Immunsystem. Ebenso ist es am Stoffwechsel der Hormone in den Schilddrüsen beteiligt. In der Regel reicht eine abwechslungsreiche Ernährung, um den Hund ausreichend mit Selen zu versorgen.
Sellerie enthält eine Vielzahl an ätherischen Ölen, Eisen, Kalzium und Vitamin A, C, E. Allgemein wirkt er stärkend, blutreinigend und entwässernd.
Spinat enthält viel Eiweiß, Vitamin A, B, C und Eisen. Ebenso ist er reich an Aphacarotin und Betacarotin. Er unterstützt das Herz-Kreislauf-System.
Ebenso wie rote Rüben sollte man Spinat mit einer kalziumreichen Kost verabreichen, da er ebenfalls einen hohen Anteil an Oxalsäure enthält.
Hier handelt es sich um anorganische Substanzen. Sie werden in kaum messbaren Mengen vom Körper verwertet. Dennoch sind sie extrem wichtig und notwendig für den Muskelaufbau, die Energiegewinnung und allgemein für den Stoffwechsel des Hundes. In dieser Kategorie befinden sich auch Zink, Mangan, Chrom, Fluor, Jod, Selen oder auch Eisen. Eine zu hohe Konzentration dieser Stoffe ist jedoch nicht von Vorteil, sondern eher schädlich. Daher ist es wichtig den Speiseplan abwechslungsreich zu gestalten und nicht allzu eintönig.
Die Süßkartoffel ist eine hervorragende Quelle für Kohlehydrate. Nebenbei enthält sie viele Vitamine und Magnesium. Ebenso enthält sie wichtige Ballaststoffe und weist einen hohen Anteil an Antioxidantien auf, die vorbeugend bei Entzündungen wirken können. Sie gilt als eine der nährstoffreichsten Gemüsesorten.
Sie ist besonders bekömmlich für Hunde mit sensibler Verdauung und Allergien.
Die Süßkartoffel sollte, wie die normale Kartoffel, immer nur in gekochter Version verabreicht werden.
Taurin ist eine Aminosäure. Im Gegensatz zu Katzen, könne Hunde Taurin im Körper selbst produzieren. Selten benötigen auch Hunde diesen Zusatz. Ein Mangel kann zu Sehstörungen und Herzerkrankungen führen.
Bei dieser Pflanze ist die Wurzel der wichtigste Bestandteil. Die Wirkstoffe der Teufelskralle sind bewährt bei chronischen Gelenkserkrankungen und wirken schmerzlindernd sowie entzündungshemmend. Das feine Pulver der Wurzel wird beim Barfen unter das Futter gemischt und sollte generell über einen kurzen Zeitraum angewandt werden, jedoch mindestens 6 Wochen durchgehend.
Anzumerken wäre noch, dass ausschließlich die afrikanische Teufelskralle diese Eigenschaften besitzt - die Europäische besitzt keinerlei Heilwirkung.
In Topinambur steckt ein hoher Mineralstoffgehalt. Das Verhältnis von Kalzium & Phosphor ist optimal.
Seine Inhaltsstoffe sorgen für eine gesunde Darmflora. Topinambur enthält Inulin, ein besonderer Ballaststoff, welcher die Aufnahme von Kalzium und Magnesium erhöht.
Die Kerne der Walnuss sind richtige Kalorienbomben und sollten daher in sehr geringen Mengen verfüttert werden. Sie enthalten viele ungesättigte Fettsäuren und sind reich an Mineralstoffen sowie an den Vitaminen A, B & E. Sie sollten immer in gehakter Version verabreicht werden und niemals ranzig sein.
Wildfleisch ist reich an Mineralstoffen wie Eisen, Zink, Kalzium und Phosphor. Ebenso an Vitamin B und ungesättigten Fettsäuren mangelt es dem Wildfleisch nicht. Es eignet sich bestens für eine Ausschlussdiät oder als Proteinquelle für Allergiker oder Hunde mit empfindlicher Verdauung. Wildfleisch ist schmackhaft, in roher als auch in getrockneter Version.
Zink ist ein Spurenelement, welches immer ausreichend im Körper vorhanden sein sollte. Es regt den natürlichen Stoffwechsel an und trägt zu einem gesunden Fell bei. Es wirkt sich ebenso positiv auf das Immunsystem aus und fördert die Blutbildung. Als besonders zinkhaltig gilt rohes Rindfleisch und rohes Wildfleisch.
Die Zucchini enthält viel Betacarotin und entsäuert den Körper mit ihrem Basenüberschuss. Ebenso enthält sie viel Vitamin C, Folsäure, Kalium, Kalzium, Phosphor und Zink. Zucchini sind kalorienarm und leicht verdaulich.
Hochwertige Öle sind reich an Fettsäuren und Vitaminen. Sie unterstützen den Körper dabei, die Nahrung besser aufzunehmen und zu verarbeiten. Jedes Öl hat seine eigene positive Eigenschaft, daher ist es empfehlenswert immer wieder zu wechseln oder zu mischen.
Gerade bei Ölen sollte man immer zu den hochwertigen Produkten greifen. Viele Hersteller versprechen viel für wenig Geld. Leider sind diese Produkte stark verdünnt und eine optimale Versorgung ist nicht mehr garantiert oder die Hunde neigen, aufgrund der benötigten Menge, schneller zu Durchfallerkrankungen. Bei einem hochwertigen Öl reichen teilweise schon wenige Tropfen für eine optimale Ergänzung aus.
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